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MIMI®-Flapless - minimal-invasive Methodik der Implantation

Die MIMI®-Flapless-Methode basiert auf der modernen, knochenphysiologischen Erkenntnis, dass Knochen durchaus Kompression akzeptiert, ja sogar „Knochentraining” benötigt – dies haben andere orthopädisch-chirurgischen-Fachbereiche schon vor Jahren erkannt.
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MIMI®-Flapless - minimal-invasive Methodik der Implantation

Die MIMI®-Flapless-Methode basiert auf der modernen, knochenphysiologischen Erkenntnis, dass Knochen durchaus Kompression akzeptiert, ja sogar „Knochentraining” benötigt – dies haben andere orthopädisch-chirurgischen-Fachbereiche schon vor Jahren erkannt. Möglichst ohne systematische Aufklappung des Zahnfleisches und Periostverletzung wird transgingival ein kleindimensionierter, leicht konischer Knochenschacht gebohrt, durch den ein im Durchmesser größeres leicht konisches Implantat mit kontrollierter Kraft „hineinkondensiert” wird.

Minimal-invasive Implantation mit Champions® Implantaten

Champions-Implants empfiehlt das MIMI®-Flapless-Verfahren in Verbindung mit Champions® Implantaten als Implantationsmethode – MIMI®-Flapless steht dabei nicht im Widerspruch zum klassischem full flap-Verfahren, sondern stellt die optimale Ergänzung dar – und dies sowohl einteilig als auch zweiteilig! Aber auch wer als Implantologe lieber full flap arbeitet, wird das überzeugende Konzept der Champions®-Implantate, vor allem natürlich der zweiteiligen Champions® (R)Evolution schätzen.

Konische Dreikant-Bohrer

Essentiell beim MIMI®-Flapless-Verfahren sind die konischen Dreikant-Bohrer, mit denen man Knochen entfernen als auch zugleich „lateral verdichten” kann.
Als Umdrehungszahlen für die Bohrungen empfiehlt Champions-Implants in der Kortikalis maximal 250 min-1, in der Spongiosa nicht mehr 70 min-1.

Man arbeitet bei MIMI®-Flapless-Implantationen nicht blind

Der Entwickler der Champions®-Implantate, Dr. Armin Nedjat, setzte sich intensiv mit den minimal-invasiven Insertionsprotokollen auseinander und entwickelte daraus das standardisierte MIMI®-Flapless-Verfahren. Dieses hat sich in den letzten 10 Jahren nicht nur in Deutschland durchgesetzt, sondern ist auch in anderen Ländern mehr und mehr auf dem Vormarsch, z. B. USA, Europa, Asien.

1. Was unterscheidet MIMI®-Flapless vom konventionell-klassischen Verfahren?

Bei MIMI®-Flapless erfolgt in nur einer Sitzung die sanfte, für den Patienten „unblutige” Implantation. Der Patient kann i. d. R. bereits einen Tag später seinen gewohnten Alltag wieder bewältigen. Ohne Schmerzen und Schwellungen, da man beim MIMI®-Flapless-Verfahren maximal Periost-schonend arbeitet – sowohl in der Chirurgie als auch in der Prothetik. Es erfolgt in rund 98 % aller Fälle weder eine Implantat-Freilegung noch eine Wiedereröffnung der Gingiva.
Gleich im Anschluss der Implantation führt man eine „geschlossene Abformung” wie bei einer Zahnpräparation durch. Neben dem enormen Zeitgewinn durch nicht mehr benötigte Behandlungssitzungen sollte man jedoch die Hauptvorteile für den Patienten nicht außer Acht lassen: Er hat nach dem „einen Eingriff ” keine oder kaum Schmerzen und die Prothetik ist i. d. R. nach 8-10 Wochen definitiv eingesetzt.
Bei Sofortbelastungen natürlich nur am gleichen Tag oder wenige Tage post OP.

Die MIMI®-Flapless Vorteile im Überblick:

  • Minimal-invasive Methodik der Implantation (MIMI®-Flapless)
  • Keine Mukoperiost-Lappenbildung in der Chirurgie
  • Keine Implantat-Freilegung
  • Keine subgingivale Abformung in der Prothetik

MIMI®-Flapless: die sanfte, „unblutige” Implantation MIMI®-Flapless: ohne Schmerzen und Schwellungen MIMI®-Flapless: maximal Periost-schonend MIMI®-Flapless: in rund 98 % keine Implantat-Freilegung oder Wiedereröffnung der Gingiva MIMI®-Flapless: enormer Zeitgewinn MIMI®-Flapless: keine Schmerzen und die Prothetik ist nach 8-10 Wochen definitiv eingesetzt

2. Braucht man eine DVT-Aufnahme, eine Planungs-Software und eine 3D-Bohrschablone, um lappenlos arbeiten zu können?

Eine prä-operative DVT-Aufnahme ist nicht zwingend notwendig, erleichtert jedoch in vielen Fällen Planung und Therapie. Das „Pro- und Contra” sollte pro Patient individuell abgeklärt werden, da die größere Strahlenbelastung für den Patienten im Vergleich zum OPG oder 2D- Röntgenaufnahmen ebenfalls eine Rolle spielt.
Eine DVT Aufnahme nur zur alleinigen Anfertigung von Bohrschablonen halte ich für kontraindiziert. Bohrschablonen erscheinen generell nur für Implantatsysteme sinnvoll und gerechtfertigt, die mit 400 und mehr U/Min mit Hilfe von Spiralbohrern in der Spongiosa arbeiten.
Zudem sprechen seriöse, nicht Industrie-gesponsorte Studien eine deutliche Sprache: Eine Bohrschablone bietet weder dem Behandler noch dem Patienten mehr Sicherheit. Ganz im Gegenteil: Da man das eigentliche Operationsfeld nicht mehr im Auge hat und sich vollends auf ein Labor verlässt, das die Schablonen anfertigt.
Eine Planungs-Software ist für das MIMI®-Flapless-Verfahren ebenfalls nicht empfehlenswert, da der Satz gilt: „Nicht die Breite eines Kieferkamms bestimmt den Durchmesser eines zukünftig zu inserierenden Implantats, sondern die Primärstabilitäten der intraoperativ eingesetzten Condenser”. Wissenschaftliche Studien bestätigen dies schon lange!

MIMI®-Flapless: DVT-Aufnahme nicht zwingend notwendig MIMI®-Flapless: Empfehlung ohne Bohrschablone MIMI®-Flapless: Eine Bohrschablone bietet weder dem Behandler noch dem Patienten mehr Sicherheit MIMI®-Flapless: Planungs-Software nicht empfehlenswert

3. Kann man durch das MIMI®-Flapless-Verfahren vielfach auf Augmentationen verzichten?

Ja, da man in der vertikalen Dimension immer mehr auch kürzere Implantate (ab 6 mm Länge) verwenden kann. In puncto der horizontalen Dimension (bei schmalen Kieferkämmen) kann man sich der MIMI®-Flapless II Methodik (entwickelt und durchgeführt von Dr. Ernst Fuchs-Schaller 1996) bedienen. Übrigens mit den gleichen Erfolgsstatistiken wie beim Einsatz langer Zahnimplantate und dabei mit weitaus weniger Komplikationen, Resorptionen und Eingriffsanzahlen wie mit umfangreichen, nicht zielführenden Knochenaufbauten.

Durch das MIMI®-Flapless-Verfahren kann man vielfach auf Augmentationen verzichten

4. Wie lange sollte man nach einer Zahnextraktion auf eine Knochenregeneration warten, bis eine Implantation in Frage kommt?

Aus rein medizinisch-physiologischer und Patientenpsychologischer Sicht: 2-5 Minuten nach Zahnextraktion.
Der bestmögliche Zeitpunkt für eine Implantation ist in der Tat gleich im Anschluss an eine Zahnextraktion. Darum halte ich den Satz „Ich habe in meiner Praxis keine oder nicht so viele potenzielle Implantat-Patienten” für nicht sehr zeitgemäß. Auch hier bestätigt uns MIMInologen die „Wissenschaft” mit Studien:
„Zum Erhalt der Hart- und Weichgewebs-Strukturen ist die Sofortimplantation das Mittel der Wahl.” Die Patienten sind i. d. R. äußerst dankbar, wenn man sie selbst bezüglich ihrer Therapie entscheiden lässt. Forensisch gesehen sollte man jedoch dem Patienten ausreichend Zeit geben, sich zu entscheiden. Man sollte oder muss es ihnen jedoch anbieten. Eine Sofortimplantation (Zahnextraktion und Implantation in nur einer Sitzung) ist nicht nur eine Riesen-Chance für uns Praxen, sondern ermöglicht unseren Patienten das maximal Schonendste überhaupt:
Nur eine örtliche Betäubung und nur eine Operation!
Auch aus psychologischer Sicht scheint es für die meisten Patienten wichtig zu sein: „Kranker Zahn raus, gesunde Wurzel rein”.

MIMI®-Flapless: Implantation gleich im Anschluss an eine Zahnextraktion MIMI®-Flapless: Sofortimplantation das Mittel der Wahl MIMI®-Flapless: Riesen-Chance Sofortimplantation MIMI®-Flapless: Sofortimplantation maximal schonend MIMI®-Flapless Sofortimplantation: „Kranker Zahn raus, gesunde Wurzel rein”

5. Ich habe noch nie ein Implantat inseriert, weil ich mich bisher nicht getraut habe, hätte jedoch große Lust, mit dem MIMI®-Flapless-Verfahren anzufangen. Was muss ich tun?

Zur Zeit werden die einzigen zertifizierten MIMI®-Flapless-Verfahren I & II-Kurse mit praktischer Prüfung in Flonheim (bei Mainz) im Champions-Implants Education Center abgehalten.
Zudem stehen Ihnen Individual-OP-Kurse in Ihrer Praxis zur Verfügung, bei denen Sie – unter Supervision – selbst die Technik bei Ihren Patienten erlernen und anwenden.
Bereits erfahrene Implantologen benötigen selbstverständlich diesen Support nicht, noch nicht einmal einen MIMI®-Flapless I-Kurs, sondern sie bestätigen uns lediglich per Fax, dass sie die MIMI®-Flapless-Grundregeln gelesen und verstanden haben.
Das Ziel ist ganz klar eine „Entmystifizierung der Implantologie” und Einzug der MIMI®-Flapless Technik in jede („normale”) Zahnarztpraxis. Implantologie darf kein „Luxusgut” für wohlhabende „Eliten”, ausgeführt von selbsternannten „Eliten” mehr sein!

6. Ich habe Angst, den Knochen zu perforieren, wenn ich ihn nicht direkt sehe. Arbeitet man beim MIMI®-Flapless-Verfahren nicht quasi „blind”?

Nein, niemals arbeitet man „blind”, da man ständig Knochen-Kavitäten-Kontrollen („KKK”) mit einer dünnen, flexiblen Sonde durchführt und – ähnlicheiner Endodontie - „mit den Fingern sieht”: Man zieht ja auch bei der Endo keinen Zahn, um die Wurzeln zu sehen, sondern arbeitet vielmehr „digital”. Wichtig zu erwähnen ist, dass man in der Spongiosa den Knochen nur mit ca. 70 U/Min (anstelle 400 bis 1500 U/Min mit zylindrischen Bohrern wie beim konventionellen Verfahren) aufbereitet.
Also wieder wie bei einer Endo-Therapie: Sehr langsam. So verliert man niemals das Gefühl für den Knochen. Die zwingend notwendigen konischen Dreikant-Bohrer, die Condenser und das Implantat selbst begreife ich als „Osteotome”, die den Knochen sanft und kontrolliert verdichten. Zudem bleiben die konischen Dreikant-Bohrer – niedrigtourig eingesetzt – immer quasi durch die bukkale und linguale Kompakta „navigiert” in der Spongiosa.

Bei MIMI®-Flapless arbeitet man niemals blind Bei MIMI®-Flapless wird in der Spongiosa der Knochen nur mit ca. 70 U/Min aufbereitet Bei MIMI®-Flapless verliert man niemals das Gefühl für den Knochen

7. Besteht bei einer Spätimplantation nicht die Gefahr, durch die transgingivale Bohrung und transgingivale Implantation Epithelzellen in den Knochen zu transportieren mit der Konsequenz, dass das Implantat nur „bindegewebig” einheilt?

Auch diese Ur-These aus der Implantologie-Steinzeit ist längst widerlegt: Epithelzellen leben, wenn sie nicht mehr versorgt werden, nur kurze Zeit weiter. Eine Osteosynthese oder ein Knochenumbau werden nicht negativ beeinflusst. Zudem haben konische Dreikant-Bohrer die positive Eigenschaft, faktisch nichts in die Knochen-Kavität hineinbringen zu können.
Für eine „bindgewebige” Implantat-Einheilung werden vielmehr Mikro- und Makro-Lateralbewegungen der Implantate in den Wochen 2 bis 8 post OP verantwortlich gemacht, die letztendlich zu einem Verlust der Implantate führen können.

MIMI®-Flapless: Eine Osteosynthese oder ein Knochenumbau werden nicht negativ beeinflusst MIMI®-Flapless: konische Dreikant-Bohrer haben die positive Eigenschaft, faktisch nichts in die Knochen-Kavität hineinbringen zu können

8. Welche Ausstattung benötigt man in der Praxis, um mit dem MIMI®-Flapless-Verfahren und Champions®-Implantaten anzufangen?

Eigentlich nur ein grünes Winkelstück, das kontrolliert an der Behandlungseinheit mit ausreichend „Durchzug” angeschlossen wird. Schön wäre auch ein OPG, aber notfalls kennt man einen befreundeten Kollegen „um die Ecke” oder einen Kieferorthopäden, der zur Planung ein solches durchführen kann. Man benötigt also keine chirurgische Einheit, keine Wasserkühlung, kein Piezogerät und kein DVT in seiner Praxis.

9. Wie lange gibt es das MIMI®-Flapless-Verfahren schon und von wie vielen Kollegen/Kolleginnen wird es bereits angewandt?

Das MIMI®-Flapless-Verfahren existiert in Deutschland seit ca. 25 Jahren.
Ich selbst bin seit 1994 implantologisch und prothetisch tätig und implantierte bis dato mehr als 22.000 Implantate nach dem MIMI®-Flapless-Verfahren. Von 2001 bis 2006 entwickelte ich aus etlichen mir damals bekannten Systemen das Champions-Implants System, das inzwischen von mehr als 4.000 Kliniken in ca. 40 L.ndern erfolgreich eingesetzt wird.
„Nichts ist beständiger als der Wandel!”
Wo andere stehen geblieben sind, gehen wieder andere weiter. Von daher bin ich überzeugt, dass sich das MIMI®-Flapless-Verfahren zum „Gold-Standard” der Implantologie etablieren wird. Zum Wohle unserer Patienten.

10. Unterstützen denn die GKV, Beihilfestellen und PKVen eine MIMI®-Flapless–Behandlung? Habe ich Honorar-Einbußen?

Vom zahnärztlichen Honorar erhält man – insbesondere seit Einführung der neuen GOZ – dasselbe chirurgische und prothetische Honorar, da man keine Handgriffe mehr abrechnet, sondern die eigentliche Leistung. Auch Bone-Spreading und indirekter Sinuslift sind genauso abrechnungsfähig, insofern man diese Leistungen natürlich auch erbracht hat.
Es kommt zwar selten vor, doch verwechseln manchmal gerade die PKVen das MIMI®-Flapless-Verfahren mit sog. „Mini–Implantaten” (die Durchmesser-reduziert sind). Das ist jedoch schon seit längerer Zeit positiv geklärt.
Da Ihre MIMI®-Flapless-behandelten Patienten „Werbung” für Ihre Praxis und das Verfahren machen und sich dank der Champions®-Preise weitaus mehr Patienten Restaurationen auf Implantaten leisten können, verdoppeln sich beinahe die Implantat-Fälle in einer Praxis pro Jahr.